...und wie steht es um Ihre „Tatort-Stimmung“?
- mail681374
- 9. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Ich las kürzlich einen Artikel über die Stimmung der Deutschen „beim Tatort“ – also das Gefühl, was sich am Sonntag Abend einstellt, wenn das Wochenende vorbei ist und die neue Arbeitswoche vor uns liegt.
Als Überschrift trägt der Artikel den Text:
„Unternehmenskultur ist nicht das, was auf Wänden steht, sondern wie man sich Sonntag Abend fühlt!"
Was fühlen Sie zuerst, wenn Sie Sonntag Abend ( beim Tatort ?) an die Firma denken?“
Innerliche Ruhe oder Unruhe und Druck?
Vorfreude auf die Woche, auf die Projekte, die Kollegen oder Bauchschmerzen?
Motivation oder Dienst nach Vorschrift?
Ich finde diese einfache Frage so großartig, dass ich sie mittlerweile in mein Coaching einbinde, mit sehr unterschiedlichen Antworten und Reaktionen, die zum Nachdenken und Handeln anregen, also für meine Arbeit extrem wertvoll sind.
Unternehmenskultur zeigt sich nicht auf Wänden, sondern in besonderen Momenten:
- Wie reagiert meine Führungskraft, wenn ich Fehler mache?
- Wie wird im Unternehmen mit Konflikten umgegangen?
- Werden Entscheidungen getroffen – klar und transparent?
- Wie steht es um die Führung, in „schlechten“ bzw. Krisenzeiten? Steht der Fels in der Brandung noch oder herrscht blinder Aktionismus, der verunsichert?
- Sorgt meine Führungskraft für geschützten Raum, indem freie Meinungsäußerung nicht nur geduldet, sondern erwünscht ist?
- Wie viel psychologische Sicherheit bleibt, wenn es richtig unbequem wird?
Trauen Sie sich als Führungskraft, diese einfache Frage zu stellen und Sie werden Türen bei Ihren Mitarbeitern öffnen!
Warum?
Weil diese Frage anders ist, als die „ausgelutschten“ Coaching-Fragen, die keiner mehr hören will!
Weil sie greifbar ist, verständlich, authentisch und weil sie Raum gibt!
Nur Mut!

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